Digitalisierung- Auswirkungen auf Mitarbeiter

Die Digitalisierung hat nicht nur Auswirkungen auf die Arbeitswelt generell, sondern auch Auswirkungen speziell auf die Mitarbeiter. Das geschieht oft in einem rasanten Tempo. Bei der Digitalisierung in der Arbeitswelt geht es nicht nur um die Verteilung von neuen Arbeitsrollen. Es soll ein Verständnis entwickelt werden, inwiefern sich die Arbeit mit digitalen Technologien, die in den Arbeitsplatz eingebracht werden verändert.

Ändern der Jobrollen

Das Jahr 2019 wird entscheidend sein, um Visionen der Zukunft von Arbeitsplätzen zu fördern. Unternehmen müssen ihre Arbeitskräfte entsprechend ausbilden, um einen Erfolg in einer digitalen Wirtschaft erzielen zu können.

Beispielsweise hat in der Bergbauindustrie das erhöhte Aufkommen von digitalen Technologien einen Bedarf an Arbeitskräften geschaffen. Diese können nun Technologien problemlos in ihre tägliche Arbeit integrieren. Denn die Bergbauindustrie ist nicht mehr nur mit Handarbeit und langen Betriebsstunden unter gefährlichen Gesundheitsbedingungen verbunden.

Autonome Ausrüstungen und digitale Operationen reduzieren den Bedarf an menschlichen Händen für den Einsatz in tödliche und ungesunde Bergbauumgebungen. Die Digitalisierung führt somit zu einer Verbesserung der Arbeitssicherheit.

Gleichzeitig sehen die derzeitigen Arbeiter in der Bergbauindustrie, ein dringendes Bedürfnis, sich selbst zu qualifizieren, um relevant zu bleiben. Unternehmen können damit beginnen, gezielte Initiativen zu entwickeln, die den Mitarbeitern helfen, ihre Fähigkeiten neu zu qualifizieren und zu formen. Durch diese Weiterenteicklung werden Mitarbeiter den wandelnden Anforderungen eines digitalen und technologieorientierten Arbeitsplatz gerecht.

Digitalisierung Mitarbeiter
Digitalisierung Mitarbeiter

Auch in den Bereichen Fertigung, Logistik und Gesundheitswesen haben sich die Geschäftsprozesse stark verändert

Fabriken haben durch zunehmende Automatisierung eine Steigerung der Geschwindigkeit und Qualität in der Produktion erfahren.

Die Grenzen zwischen physischer und digitaler Welt verschwimmen und der gesamte Begriff der Arbeit hat sich verändert.

Mitarbeiterengagement

Das Engagement der Mitarbeiter ist viel schwieriger geworden, da mehrere Geräte und Kanäle um die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter konkurrieren.  

Die Menschen erwarten im 21. Jahrhundert andere Dinge von ihren Arbeitsplätzen als noch vor wenigen Jahrzehnten. Da die Mitarbeiter selbst die Verbrauchertechnologie im Alltag nutzen, ändern sich auch ihre Erwartungen an die Digitalisierung am Arbeitsplatz. Die meisten Arbeitnehmer sind heute auf der Suche nach einer digitalen Arbeitsumgebung, in der es mehr Flexibilität und einen klaren Wachstumspfad gibt.

Die Digitalisierung der Arbeit ist die Anwendung fortschrittlicher Technologien, um die Produktivität zu verbessern und Innovationen voranzutreiben. Der richtige Einsatz von Technologien ist entscheidend, um die Produktivität in einem Unternehmen zu steigern. Wenn Mitarbeiter spüren können, dass sie produktiv sind und die Arbeit, die sie leisten wichtig ist, sind sie eher engagiert.

Es scheint als würde die Digitalisierung die HR-Welt in zwei Teile aufteilen. Auf der einen Seite sehen die Optimisten, die in der digitalen Revolution die Lösung für die wichtigsten HR-Probleme sieht. Auf der anderen Seite stehen kritische Mitarbeiter, die in der 4. industriellen Revolution nicht nur eine Gefährdung einer großen Anzahl von Arbeitsplätzen sieht, sondern auch um das Wesen, des Unternehmens fürchtet.

Faktoren, die sich auf das Engagement der Mitarbeiter auswirken

Das Management kann schnell Sinn für Mitarbeiter-Engagement verlieren, da gegensätzliche Interessen (von Führungskräften und Mitarbeitern) gegenüber stehen. Leider ist das Engagement dieser Manager auf dem gleichen Niveau oder sogar niedriger ist als das ihrer Mitarbeiter. Doch Engagement ist Energie, wenn es fehlt werden Digitalisierungsprojekte nur schwer greifbar sein. Wenn das Management an sich nicht mehr überzeugend ist, werden die Mitarbeiter schnell das Vertrauen in ihre Vorgesetzten verlieren. Unternehmen werden darüber hinaus immer komplexer, was zu erheblichen organisatorischen Konflikten führen kann. Die mangelnde Zusammenarbeit von Managern und Mitarbeitern ist zu einem kritischen Thema im Zusammenhang mit der Digitalisierung geworden.


Die Managementstile müssen sich noch ausreichend an die Komplexität des Unbekannten und an die Herausforderungen der Digitalisierung anpassen. 40% der Führungskräfte werden von ihren Mitarbeitern als nicht innovativ genug wahrgenommen. Dabei gelten Vorgesetzte nach wie vor einer als Schlüsselfaktor für das Engagement der Mitarbeiter. Diese erwarten von ihren Vorgesetzten, mehr Empathie, Durchsetzungsvermögen und engere Bindungen, die ihrer Arbeit schließlich mehr Bedeutung verleihen.

Digitalisierungsprojekt
Digitalisierungsprojekt

Digitalisierung der Mitarbeiter prägt die Personalarbeit

Mit der Digitalisierung der Mitarbeiter wird auch die HR-Funktion digitalisiert. Der Fokus verlagert sich von der Kostensenkung zur Sicherstellung der Effizienz in der Verwaltung. Die Identifizierung der globalen und internen Talente innerhalb des Unternehmens und die Sicherstellung ihrer effektiven Nutzung liegt in der Verantwortung einer neu gestalteten HR-Funktion.

Darüber ist esentscheidend, dass die Personalabteilung einen Blick in die Zukunft der Arbeitsmärkte wirft, um zu erfahren wie die Belegschaft des Unternehmens gestaltet werden kann. Genaue Einblicke in die Qualität und das Potenzial von Talenten, sind mit dem Aufkommen der heutigen Daten grenzenlos.

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