Mobile Commerce im B2B

Die Zahlen sprechen für sich, rund 23 Milliarden Euro wurden im Jahr 2018 in Deutschland über den Verkauf mobiler Endgeräte realisiert. Mobile E-Commerce umfasst also den elektronischen Handel über mobile Endgeräte wie zum Beispiel das Smartphone oder Tablet. Somit setzt sich der mobile Verkaufszweig via Smartphone und Co., immer mehr durch.

Über diesen Weg können Unternehmen ihre Kunden bestmöglich zu jeder Zeit und von jedem Ort erreichen. Denn laut Umfragen betrug der Mobile Commerce Umsatz am gesamten E-Commerce-Umsatz im Jahr 2016 52,4 %.

Die einzige „Hürde“ des M-Commerce ist, dass eine stabile Internetverbindung gegeben sein muss. Das solle in den meisten Teilen Deutschlands jedoch keine großen weiteren Schwierigkeiten darstellen. Das heißt zeitgleich für Unternehmen, die Kunden dort zu erreichen, wo diese sich aufhalten. Nämlich auf mobilen Endgeräten anstelle von Desktop-Geräten.

Dabei ist wesentlicher Bestandteil einer Mobile Commerce Strategie die Optimierung des E-Commerce Shops an die mobilen Endgeräte. Auch „Responsive Design“ genannt. Responsive Design lässt sich auch direkt in Form von einer Mobilen App umsetzen.

Aber neben dem optischen Design spielen noch weiter Funktionen im Mobile Commerce eine entscheidende Rolle.

4 wichtige Funktionen von Mobile Commerce:

Mobile Commerce (M-Commerce) erfreut sich immer mehr an Begeisterung, weil es einfach, schnell und flexibel ist!

  • Rasche Verarbeitung

Die Seitenladezeit spielt ebenfalls eine bedeutende in Mobile Apps. In der Regel verweilt der potentielle Käufer nämlich nicht länger als 3 Sekunden auf der Seite der mobilen Anwendung. Bei Apps liegen die Absprungraten sogar noch höher, als bei dem Aufruf der Webseite über den Desktop.

  • Schnelle und unkomplizierte Bestellung

Der Shop muss per App übersichtlich und einfach zu navigieren sein. Die Buttons müssen zum CTA (Call To Action) weiterleiten. Diese Call To Action Buttons leiten den Käufer weiter im Sales Funnel.

  • Usability (Benutzerfreundlichkeit)

Ein kleinerer Bildschirm bedeutet höheren Fokus auf die wesentlichen Informationen. Mit Personalisierungen bekommt der Käufer nur die für ihn relevanten Inhalte angezeigt.

  • Flexible Zugänglichkeit

Mobile Commerce bedeutet vor allem Flexibilität für den Nutzer. Ihr E-Commerce sollte deshalb flexibel auf allen mobilen Geräten optimiert sein, sodass Kunden über sämtliche Geräte darauf einwandfrei zugreifen können.

Mobile Commerce
Mobile Commerce

B2B VS B2C

Bei eCommerce Apps denkt man vor allem an Shopping Apps im Business to Consumer Bereich. Viele B2B-Unternehmen haben zwar schon einen Webshop, sind jedoch noch nicht über eine App vertreten. Steigendes Marktvolumen und Umsatzzahlen zeigen jedoch, dass Potential im B2B-Bereich steckt.

Die Anforderungen im Mobile Commerce im B2B Bereich unterscheiden sich kaum von denen, die im B2C-Bereich relevant sind.

Denn im Großen und Ganzen stellt der Vertrieb über Mobile Commerce einen weiteren Absatzkanal dar, unabhängig davon, ob es sich um B2B oder B2C handelt. Zum einen wird Ihren Kunden ermöglicht immer und von überall her Bestellungen in Ihrem Shop zu tätigen.

Mobile Commerce über Mobile Apps bietet außerdem eine ganz neue Möglichkeit der Kommunikation mit den Kunden. Eine Hürde des E-Commerce ist oft die fehlende Personalisierung. Anhand von Data Insights können sie Werbung geschickt platzieren und an Ihre Kunden anpassen.

Herausforderungen für Mobile Commerce im B2B

Besonders im B2B Business benötigen Kunden mehr Produktinformationen, um genauer einschätzen zu können, ob die Leistungen zu deren Operationen passen. Durch eine normale B2C Shopping App kann das nicht abgedeckt werden. Eine gute Customer Experience setzt voraus, dass Ihre Kunden alle wichtigen Informationen finden, ohne deren Usability einzuschränken. Denn eine E-Commerce App wird nur erfolgreich, wenn sie den Bedürfnissen der Kunden, in diesem Fall der B2B Kunden, gerecht wird und einen Mehrwert bietet. B2B eCommerce Apps müssen daher im Vorfeld auf geschäftsspezifische Anforderungen getestet und Features entsprechend angepasst werden.

Themengebiete, die geklärt werden müssen, sind dabei unter anderem welche Liefer- und Versandmöglichkeiten es gibt oder wie die Preise sind. Auch über angebotene Zusatzfunktionen wie Bestellungsunterbrechungen, Bestellungen auf Kommission, Expressversand oder Retouren Management sollten die B2B Kunden aufgeklärt werden. Eine optimierte Suchfunktion in der App, kann dabei bereits im ersten Schritt potentiellen Käufern weiterhelfen, eine erste Auskunft über ihre Produkte oder Dienstleistung zu gelangen.

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